am Montag, 15.3.2010, wird Berlins Senatorin für Stadtentwicklung,
Ingeborg JUNGE-REYER (SPD), den viersprurigen Ausbau der Invalidenstrasse zwischen Nordbahnhof und
Hauptbahnhof planfeststellen. Nun ist die SPD in Land und Bezirk geschlossen in den Politik-Stau der
Schlagloch-Senatorin gewechselt.
Den Asphalt-Planern in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(SenStadt) ist kein Mittel zu billig, um die politisch
vorgegebene vierspurige Trasse “passend zu machen”. Wurde das in Berlin hochgradig umstrittene Projekt über all die Jahre
mit der Behauptung gerechtfertigt, dass von einem stark steigenden Verkehrsaufkommen auf ca. 32.000 Kfz/Tag
auszugehen sei und darum die Verkehre aus den Wohngebieten gezogen und auf der dann vierspurigen Invalidenstrasse
gebündelt werden müssten – findet sich jetzt nur noch eine Prognose von 20.000 Kfz/Tag im
Planfeststellungsbeschluss von SenStadt. Auf diese Art meint SenStadt Grenzwerte (Lärm, Feinstaub) durch SCHÖNRECHNEN einhalten zu
können.
Zuvor plante man eine Entlastung der vierspurig erweiterten und dann mit
bis zu 32.000 Kfz/Tag zugestauten Invalidenstrasse durch Umleitung von Mehrverkehren durch… eben das
beliebte Wohnviertel des ROMANTIK-KIEZ’ zwischen Garten-, Tor-, Invaliden- und Chausseestrasse (Stand
Anhörungsverfahren Ende 2009). Diese Gefahr ist nicht vom Tisch, auch wenn Mittes Baustadtrat Ephraim GOTHE (SPD) bemüht
ist sie einfach wegzureden.
Die Klägergemeinschaft entlang der Invalidenstrasse, die
BÜRGERINITIATIVE INVALIDENSTRASSE (BII), das Anwohner-Netzwerk ROMANTIK-KIEZ sowie die Berliner GRÜNEN machen nun
gemeinsam mobil: damit wenigstens – wie von den Anwohnern seit Jahren gefordert – die
Strassenbahn zum Hauptbahnhof verlängert werden kann. Denn Junge-Reyers Fokussierung auf den
Innenstadtring-Ausbau für den motorisierten Individualverkehr nimmt in Kauf, dass die Strassenbahn auch viele
weitere Jahre nicht fahren würde und der ÖPNV im Stau stecken bleibt.
In engster Abstimmung mit den Anliegern organisieren Fraktion und
Landesvorstand von B90 / GRÜNE am
Montag, 15.3.2010
Treffpunkt 11.00 Uhr
auf der Invalidenstrasse
vor der S-Bahnstation NORDBAHNHOF
eine DEMONSTRATION
mit eigener Strassenbahn zum Hauptbahnhof
Die Terminankündigung kann bitte breit kommuniziert werden!
Zugleich bringt die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN im
Abgeordnetenhaus, Claudia Hämmerling MdA, eine KLEINE ANFRAGE zu den Finanzskandalen rund um den vierspurigen
Innenstadtring sowie einen ANTRAG auf Aufhebung der Planfeststellung in das Parlament ein.
Junge-Reyers langjährige Crash-Fahrt durch die Berliner Politik steht,
wie die gesamte Koalition, kurz vor dem Aufprall. Bald sind Wahlen zum Abgeordnetenhaus – bald hat Berlin eine
neue Regierung. Bis dahin wird keine Planierwalze den Innenstadtring in Mitte-Nord herstellen, dafür wird das
Berliner Verwaltungsgericht sorgen. Die GRÜNEN, als zukünftiger Regierungspartner, legen sich schon heute darauf
fest, den Innenstadtring so oder so zu “kassieren”. Warum also heute noch Millionen Euro Steuergelder ausgeben,
die z.B. zur Beseitigung richtiger Schlaglöcher in Berlins Strassen dringender benötigt werden?
DEMO AM MONTAG: telegen, fotogen, mit Anwohnerinnen und Anwohnern, mit
richtiger Polizei, ohne Junge-Reyer und ihre Beton-SPD
Rücksprachen:
Bruck M. Kimmerle
office for press, pr, new media
i.A. BÜRGERINITIATIVE INVALIDENSTRASSE (BII)
und Anwohner-Netzwerk ROMANTIK-KIEZ
Telefon 0700 27825700
Telefax 0700 27825700
Mobil 0177 2782570 bruck@kimmerle.info
PRESSEMITTEILUNG der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im
Abgeordnetenhaus – Berlin
NR. 110
Datum: 11. März 2010
Tram Berta rollt vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof
Am Montag, 15. März 2010, endet die Auslegung des
Planfeststellungsbeschlusses für den Ausbau der Invalidenstraße. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Anwohnerinitiative
gegen den vierspurigen Ausbau der Straße klagen wird. Als Kollateralschaden bleibt dann leider auch der Bau der
seit 2002 geplanten Straßenbahntrasse vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof auf der Strecke.
Auch wir wollen den Ausbau der Invalidenstraße auf vier Autospuren
verhindern. Wir fordern, dass der Senat den ausgelegten Panfeststellungsbeschluss zurücknimmt. Stattdessen soll sich
der Senat bei der Planfeststellung auf die Straßenbahntrasse und die Fahrradspuren beschränken.
Für diese Forderungen wollen wir am Montag, 15. März, demonstrieren. Mit
dabei: unsere selbst gebauten Fahrrad-Tram Berta.
Unter anderem mit:
- Ramona Pop, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen
- Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis
90/Die Grünen
- Stefan Gelbhaar, Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Berlin
Unterstützt die Petition gegen die ELENA-Datenberge!
Im Rahmen des ELENA-Verfahrens sind alle Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, umfangreiche Informationen, insbesondere krankheitsbedingte Fehlzeiten, Abmahnungen, Kündigungsgründe, Elternzeit sowie die Teilnahme an Streiks, aller angestellten Mitarbeiter an eine “Zentrale Speicherstelle” (ZSS) zu übermitteln. Aus dieser Zentralstelle werden etwa bei Beantragung von Sozialleistungen Informationen abgerufen. Da aber nur ein kleiner Teil aller Arbeitnehmer im Laufe eine Jahres Sozialleistungen beantragt, entsteht hier erneut eine teure, anlaßlose und zudem gigantische Datensammlung auf Vorrat.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie rechtfertigt dieses für die Unternehmen umständliche und für die betroffenen Arbeitnehmer undurchschaubare Verfahren mit der Argumentation des “Bürokratieabbaus”. [0] Zudem wird hier wiederum der Versuch unternommen, die in vielen Bereichen bereits totgeglaubte digitale Signaturkarteninfrastruktur per gesetzlichem Zwang einzuführen.
Seit sieben Jahren wird über das früher “JobCard-Verfahren” [1] genannte Projekt gestritten, immer wieder wurde die zentralisierte Datenanhäufung kritisiert: Jetzt ist ELENA gestartet. Die Langzeitspeicherung der monatlich übermittelten Auskünfte programmiert eine mißbräuchliche Verwendung bis hin zur Rasterung nach “lästigen” Beschäftigten praktisch vor. Technisch ist die Zugangskontrolle in der Applikation, also auf jedem einzelnen Behördenrechner geregelt – eine förmliche Einladung zu unbefugtem Ausspähen. Eine ernstzunehmende Verschlüsselung, die unberechtigten Zugriff wirksam ausschließen würde, gibt es nicht.
Sowohl die Bundesagentur für Arbeit als auch die Behörden, in denen Wohn- und Elterngeld beantragt werden, haben Zugriff auf die Daten – auch ohne Kenntnis der Betroffenen. Niemand weiß heute, ob die Liste der bisherigen Zugriffsberechtigten auf die Lohn- und Gehälterdatei nicht noch schleichend erweitert wird. Und als krönender Abschluß ist erst für 2012 geplant, den von der Datensammlung betroffenen Bürgern das gesetzlich garantierte Auskunftsrecht zu gewähren, welche Daten über sie bei der ZSS gespeichert sind. [2]
Zwar haben Bundesregierung und die neue Arbeitsministerin Ursula von der Leyen einige kosmetische Nachbesserungen beim zentralen Entgelterfassungssystem angedeutet. [4] Doch am grundlegenden Problem, der Datensammlung auf Vorrat von allen abhängig Beschäftigten, Beamten, Richtern und Soldaten, ändert sich nichts.
Ein Umdenken bei den Datensammelgroßprojekten ist lange überfällig. Die Beendigung der ELENA-Vorratsdatenhaltung wäre der erste Schritt für einen dringend nötigen Paradigmenwechsel. Die Netz-Community hat sich erfolgreich gegen die Pseudosperren der Zensursula gewehrt, nun ist es Zeit, auch der Datensammelneurose Einhalt zu gebieten. Denn Datensparsamkeit soll wieder sexy werden!
Allein auf das Bundesverfassungsgericht zu hoffen, ist nicht genug. Jede Stimme zählt: Der CCC ruft zur Unterstützung einer Petition beim Deutschen Bundestag auf, die das Ende der ELENA-Datenhortung zum Ziel hat. Die Petition fordert, daß “die Vorratsspeicherung gemäß dem 6. Abschnitt des Sozialgesetzbuch IV, §§95 ff. (Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises) aufgehoben wird”.
Es ist nie zu spät zum Protest. Es ist auch nie zu spät, seine Meinung kundzutun. Unterzeichnet die Petition! Zensursula kennt das ja schon.
Ein einzelner Ton kann vielleicht nicht die Welt verändern. Aber was passiert, wenn vielen Menschen in Europa zur gleichen Zeit diesen Ton singen? Und das regelmäßig, einmal pro Monat?
Willkommen beim Projekt-OM
Dieses Netzwerk soll als Plattform dienen, um ein europa-/weltweites monatliches Event zu organisieren. Jeden 3. Mittwoch im Monat werden wir gemeinsam, über Livestream vernetzt, für 15 Minuten den Jahreston der Erde (OM) singen und unseren Planeten damit in eine wundervolle Schwingung versetzen.
Nächsten Mittwoch, den 17. März, ist es wieder soweit. Projekt OM startet zum zweiten Mal.
“Jede neue Idee durchläuft drei Entwicklungsstufen:
In der ersten wird sie belacht,
in der zweiten bekämpft,
in der dritten ist sie selbstverständlich.”
(Arthur Schopenhauer)
eine finanztransaktionssteuer gegen armut macht also sinn!
wenn also nur 0,05% auf alle finanzbewegungen gezahlt werden
kommen jetzt schon über 100 milliarde euro dabei heraus…
die banken wollen das also verhindern
denn die wollen ja nicht das dadurch dann hoch gerechnet werden kann
wie viel geld da eigentlich unterwegs ist…
schaut euch das video mit heike makatsch an
Der nachstehende Offene Brief erläutert unser Anliegen und ist Grundlage unserer Zusammenarbeit
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Seehofer,
sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,
wir, die Unterzeichner, fordern die neu gewählte Bundesregierung auf, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen und dafür einzutreten, dass sie auch von anderen Ländern umgesetzt wird. Die Finanztransaktionssteuer ist nicht nur ein Beitrag zu mehr Stabilität auf den Finanzmärkten, sondern generiert auch finanzielle Mittel, die für die globale Armutsbekämpfung verwendet werden können. Wir begründen unsere Forderung wie folgt:
Mehrfach seit Anfang der 1970er Jahre war Spekulation bereits Mit-Ursache von Finanz- und Bankenkrisen. Spekulation war auch mitverantwortlich für die globale Nahrungsmittel- und Rohstoffkrise 2008 sowie die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise. Weitere Ursachen für die genannten Krisen sind u.a. die zunehmende Komplexität der Finanzprodukte und die Geschwindigkeit, mit der Finanztransaktionen heutzutage abgewickelt werden.
“Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement». Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.”
Liebe Friedensfreundinnen und -freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,
in zwei Tagen findet die bundesweite Aktion der Friedensbewegung in Berlin gegen den Afghanistan-Krieg statt. Sie wird aus einer Kundgebung und einer sich anschließenden Demonstration zum Reichstagsgebäude bestehen. Hier nämlich will der Bundestag in der kommenden Woche über das neue Afghanistan-Mandat abstimmen, das u.a. eine Erhöhung der Bundeswehrtruppen und eine Verschärfung des Krieges vorsieht. Der Antrag der Bundesreierung kann hier heruntergeladen werden: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Afghanistan/ds-17-00654.pdf
Die bundesweite Kampagne der Friedensbewegung
“Dem Frieden eine Chance Truppen raus aus Afghanistan”
ruft dazu auf, diesen Protest zu unterstützen.
Kommt nach Berlin!
Am Samstag, 20. Februar 2010. Beginn: 13 Uhr am Bebelplatz (Unter den Linden) Kundgebung (etwa eine Stunde); anschließend Demo über das Brandenburger Tor zum Reichtagsgebäude. Musik, Rednerinnen und Redner: Live Musik von Dr. Bajan Christine Hoffmann (Pax Christi; Kooperation f.d. Frieden) Sevim Dagdelen (DIDF-Föderation der demokratischen Arbeitervereine) Julia Hillebrandt (Bildungsstreik-Initiative) Peter Strutynski (Friedensratschlag) Eugen Drewermann
Während der Demo wird es eine von der IPPNW vorbereitete Die-In-Aktion geben (Platz des 18. März) Am Ende der Demo (spätestens 16 Uhr) werden wir vor dem Reichstagsgebäude die Ortsschilder von über 100 Städten ablegen, um den flächendeckenden Protest gegen die Fortsetzung des Afghanistan-Krieges zum Ausdruck zu bringen.
D.h.: Bringt aus den verschiedenen Regionen/Orten entsprechende Schilder mit; gut lesbar sollen sie sein und sichtbar getragen werden sollen sie können.
Busse: Die Busse können vor Beginn der Kundgebung die Demonstrantinnen und Demonstranten bis zum Bebelplatz fahren. Danach parken Sie in der Straße des 17. Juni (zwischen dem Brandenburger Tor und der Itzak-Rabin-Straße).
Bleibt noch der Hinweis auf die Website der Afghanistan-Kampagne:
Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
nur noch eine Woche bis zur bundesweiten Kundgebung und Demonstration in Berlin gegen die Erhöhung der Truppen und für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan!
Hier ein paar weitere Informationen an alle Friedensgruppen, Organisationen und Einzelpersonen, die mit uns für die Beendigung des Kriegseinsatzes in Afghanistan sind.
Bundesweite Kundgebung mit anschließender Demo: Samstag, 20. Februar 2010 von 13 bis 16 Uhr In Berlin (Auftakt 13 Uhr Bebelplatz)
Auf der Kundgebung werden u.a. sprechen: Eugen Drewermann, Claudia Haydt, ein(e) Vertreter(in) von DIDF, ein(e) Vertreter(in) der Studierenden, eine/ Gewerkschaftsvertreter/in.
Nach der Kundgebung wird sich ein Demonstrationszug Richtung Brandenburger Tor und Reichtsgsgebäude anschließen. Am Platz des 18. März (Brandenburger Tor, Westseite), wird es gegen 15.00 Uhr eine Die-In Aktion der IPPNW geben. IPPNW lädt herzlich ein dabei mit zu machen! Mediziner/innen in weißen Kitteln und mit Stethoskopen werden vor Körpern in schwarzen Leichensäcken stehen.
Zum Abschluss (zwischen 15.45 und 16 Uhr) sollen in unmittelbarer Nähe des Reichtagsgebäudes die – hoffentlich zahlreich aus dem ganzen Bundesgebiet mitgebrachten – Ortsschilder demonstrativ niedergelegt werden. Auf diese Weise soll dem Bundestag zum Ausdruck gebracht werden, dass die Bevölkerung den Afghanistan-Krieg ablehnt und einen schnellstmöglichen Truppenabzug befürwortet.
Demonstranten, die mit Bussen anreisen, sollten beachten: Die Busse fahren direkt zum Kundgebungsort (Bebelplatz), Unter den Linden. Die Busse können dann an der Straße des 17.Juni (zwischen Brandenburger Tor und Itzak-Rabin-Straße) parken. Dort ist auch der Treffpunkt für die Rückfahrt der Busse. (Fußweg vom Ende der Aktion bis zu den Bussen im Falle der Unpassierbarkeit des Tiergartengeländes etwa 20-30 Minuten, sonst 5-10 Min.) Wen n ihr die Busrückfahrt auf 16.30 Uhr ansetzt, seid ihr also auf der sicheren Seite.
Busverantwortliche aus den verschiedenen Regionen melden sich bitte mit einer verbindlichen handy-Nr. beim Kampagnenbüro (Lühr Henken, zur Zeit Berlin, c/o IALANA, Tel.: 030-20616028) oder per e-mail: mailto:afghanistan.aktion@yahoo.de
Kommt nach Berlin! Bringt Ortsschilder mit!Die Friedensbewegung muss sich wieder Gehör verschaffen.
Mit besten Grüßén
Peter Strutynski (Bundesausschuss Friedensratschlag)
P.S.:
Aufruf (“Kein Soldat mehr”) und viele andere Hinweise auf die Kundgebung in Berlin erhaltet ihr auf der Website der Kampagne: http://www.afghanistandemo.de
der bei der us-amerikanischen bevölkerung sehr beliebte charles chaplin wurde in den 1930 und 1940er jahren, er war eigentlich engländer, wiederholt vor dem “komitee für unamerikanische umtriebe” aussagen. chaplin war liberal, kritich und pazifist und paßte deshalb in ins us-amerikinsche bild eines fimstars und konnte zur mccarthy ära 1952 in die usa nicht mehr einreisen, da chaplin die englische staatsbürgerschaft nie abgelegt hatte un keine aufenthaltgenehmigung für die usa
für den film “der große diktaor” erhielt chaplin mehrere oscar nominierungen für: bester film, bestes drehbuch, beste hauptrolle. es ist sein erster tonfilm. chaplins karikatur hitlers der in dem film den namen hynkel trägt, ist grandios. unübertroffen sind die lautmalerischen imitationen hilters und allein deswegen sehenswert. der film ist voller anspielungen auf hitler, wie auch der tanz mit dem am ende geplatzen globus …
dr. motte sagt: “lachen über nazies… einfach großartig. der große diktator ist absolut sehenswert. ein großer film und karikierender umgang mit der tödlichen nazi ideologie.”
das kam eben rein und kann es euch nicht vorenthalten…
Sehr geehrter Herr Roeingh,
am 6. Oktober verkündete das Landesverfassungsgericht eine bahnbrechende Entscheidung:
Volksbegehren dürfen Geld kosten. Somit befindet sich Berlin mit seinen Verfahrensregelungen wieder auf dem ersten Platz. Nirgendwo anders haben es Bürgerinnen und Bürger leichter, ihre Anliegen auf die Agenda zu setzen. Und das Kita-Volksbegehren hat gezeigt, dass direkte Demokratie auch in der Praxis funktioniert.
Mehr Demokratie e.V. hat durch unentwegtes Bohren und Nachhaken dazu beigetragen, dass Demokratie in Berlin wieder Spaß macht. Wir haben für die Einführung des Bürgerentscheids 2005, die Senkung der Hürden bei Volksbegehren und Volksentscheiden und die Einführung der freien Unterschriftensammlung 2008 gekämpft. Mit Erfolg!
Tatkräftig unterstützt hat uns dabei unser Mitarbeiter, Oliver Wiedmann. Er kümmert sich seit Januar 2008 um das alltägliche Bürogeschäft und unterstützt den Landesverband bei der Lobbyarbeit. In diesem Jahr hat er sich schwerpunktmäßig um die Koordinierung unserer bundesweiten Kampagne “Volksentscheid ins Grundgesetz” gekümmert. Seine Arbeit ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
Die Honorarkosten für Oliver sind in diesem Jahr noch nicht gedeckt. Wir brauchen noch 4.000 Euro, damit wir mit einem ausgeglichenen Haushalt ins nächste Jahr gehen können. Damit wir Berlin auch in Zukunft an der Spitze halten können, benötigen wir weiterhin Olivers und Ihre Hilfe. Schon 10 Euro sind ein wichtiger Beitrag. Natürlich freuen wir uns auch über größere Spenden.