Sep 292006
 
Durch die jüngsten Ereignisse um fatale Kopierschutzmassnahmen seitens der Musikindustrie und die erneute Diskussion um den von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Referentenentwurf zum so genannten Zweiten Korb des Urheberrechts, sieht der deutsche Indieverband VUT sich veranlasst, sich deutlich von der Haltung der Musikindustrie zu distanzieren und startet daher die Kampagne „Respect The Music“.
Sep 252006
 
Chaos Computer Club: Gesetzentwurf gefährdet die Computersicherheit

Das Bundeskabinett hat am 20. September einen Regierungsentwurf zur Änderung des Strafrechtes in Zusammenhang mit Computersystemen beschlossen. Dabei soll u. a. Software kriminalisiert werden, die zur Analyse von Sicherheitslücken zwingend erforderlich ist.

Der Chaos Computer Club warnt davor, dass die Umsetzung des Entwurfes die Sicherheit von Computersystemen gefährdet. Stattdessen fordert der CCC eine drastische Verschärfung der Strafen für Datenverbrechen.

Vollständige Meldung unter

http://www.ccc.de/press/releases/2006/20060925/

Sep 172006
 

Wahlerprognoser der Wahl zum Abgeordnettenhaus in Berlin um 18 Uhr

Die Wahlbeteiligung in Berlin liegt bei 59% und ist die schwächste Wahlbeteiligung seit bestehen der Bundesrepublik überhaupt…

SPD 31% (+1,3% / 50 Sitze)
CDU 21,7% (-2,3% / 35 Sitze)
Grüne 13,2% (+4,4% / 22 Sitze)
FDP 7,5% (-2,4% / 12 Sitze)
Linke/PDS 13,6% (-9,1 % / 22 Sitze)
Andere 13,5%

Wahlergebniss im Überblick

Also kann die SPD entweder mit der Linke/PDS oder Grüne weiterregieren..

größter gewinner die Grünen +4,4%

größter verlierer die Linke/PDS -9,1%

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Sep 092006
 

das kam gerade per email:

Einzelner tibetischer Mönch demonstrierte auf dem Barkhor
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Bestätigten Informationen zufolge, die das TCHRD erhielt, demonstrierte am 3. September 2006 ein 23 Jahre alter tibetischer Mönch ganz allein auf der belebten Barkhor-Straße in Lhasa für die Freiheit Tibets. Innerhalb von Minuten wurde er von Beamten des Büros für Öffentliche Sicherheit (PSB) und von Sicherheitspersonal des Nachbarschaftskomitees Lhasa eilig weggeschafft.

Die Ein-Mann-Demonstration, die gegen 14.40 Uhr Ortszeit stattfand, wurde von einer großen Menge von Tibetern beobachtet. Bisher ist noch nichts Genaues über die Identität des Mönchs oder den Ort seiner Inhaftierung bekannt. Es heißt, er komme aus dem Dorf Nechung im Kreis Toelung Dechen (chin. Duiling Deqing), TAR, und sei früher Mönch im dortigen Kloster Takdrak gewesen, bevor er vor acht Jahren aus politischen Gründen ausgeschlossen wurde.

Der Barkhor, eine Rundstraße im Zentrum der Altstadt von Lhasa, ist zugleich ein geschäftiger Markt. In dem verzweifelten Wunsch, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf den Mangel an Freiheit in Tibet zu lenken, wählen ihn tibetische Demonstranten häufig für ihre Protestaktionen. In den späten 80er und frühen 90er Jahren gab es dort zahlreiche große Demonstrationen, die von den chinesischen Behörden brutal niedergeschlagen wurden. Wegen der mit der Barkhor-Gegend verbundenen politischen Brisanz hat das Public Security Bureau dort ein strenges Überwachungssystem mit großem Polizeiaufgebot eingerichtet. Zudem setzt das Nachbarschaftskomitee Lhasa seine eigenen Sicherheitsleute ein, die den Ort Tag und Nacht auf verdächtige soziale und politische Aktivitäten hin kontrollieren.
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In Ergänzung seiner Meldung vom 17. Juni über die Festnahme von fünf Tibetern in Kardze “http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2006/FuenfTibeterKardze.html teilt Radio Free Asia (RFA) am 19. August 2006 mit:

China: Junges Mädchen inhaftiert, weil sie Flugblätter verfaßte
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Delhi – Wie RFA aus tibetischen Kreisen in Indien erfuhr, haben die Behörden der zur südwestchinesischen Provinz Sichuan gehörenden tibetischen Region Kardze (chin. Ganzi) ein 16jähriges Mädchen festgenommen, das angeblich an einer Flugblattaktion beteiligt war, bei der die Unabhängigkeit Tibets gefordert wurde. „Die Polizei von Kardze verhaftete im Juni dieses Jahres die 16 Jahre alte Tibeterin Yiwang wegen ihrer Beteiligung an einer Flugblattaktion für die tibetische Unabhängigkeit. Yiwang, Tochter von Tsewang Rinzin, wohnt im Stadtteil Shen Nyen in Kardze. Die Behörden halten sie für die Hauptverdächtige für das Abfassen der Flugblätter.“ Diese Information wurde später von einer unabhängigen Quelle in Tibet bestätigt.

Die 1990 geborene Yiwang besuchte zuerst die Grundschule der Gemeinde Lopa, absolvierte danach die Kardze-Tsezur-Schule und war zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung Schülerin der Mittelschule von Kardze. Während ihre Familie noch hoffte, die Behörden würden aufgrund von Yiwangs Minderjährigkeit über ihre Beteiligung an der Flugblattaktion hinwegsehen, hatte man sie, wie aus der Quelle verlautete, bereits zusammen mit fünf weiteren Tibetern, die bereits im Juni verhaften worden waren, vor Gericht gestellt und verurteilt.

Der diensthabende Beamte des Büros für Öffentliche Sicherheit (PSB) von Kardze, den RFA kontaktierte, behauptete, nichts von der Verhaftung zu wissen und riet: „Sie sollten sich besser an meine Vorgesetzten wenden.“ Diese seien allerdings gerade zu einem Pferderennen gegangen, fügte er hinzu.

Bei den fünf zuvor verhafteten Tibetern handelt es sich um: Kayi Doega, 59, der schon einmal inhaftiert war, weil er in der Öffentlichkeit für den Dalai Lama, Tibets Oberhaupt im Exil, gebetet hatte, seine älteste Tochter Yiga, 28, eine ehemalige Nonne, die 30 Jahre alte Sonam Lhamo, eine Nonne aus dem einflußreichen Kloster Getse, und zwei weitere Frauen, Sonam Choetso (oder Choezom), 25, und Jhampa Yangtso, 21, von denen nur Namen und Alter bekannt sind. Alle fünf stammen aus Kardze, einem traditionell tibetischen Gebiet, das heute zur chinesischen Provinz Sichuan gehört.

Übersetzung: Irina Raba, Adelheid Dönges, Revision: MoKa
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* Internationale Gesellschaft fur Menschenrechte (IGFM)
* Arbeitsgruppe München
* Jürgen Thierack, Rudolfstr. 1, 82152 Planegg
* Tel (+49 89) 85 98 440, Fax (+49 89) 871 39 357
* info@igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de
* Spendenmöglichkeit: IGFM München,
* Kto 1583 93-803, Postbank München, BLZ 700 100 80
* IBAN DE71700100800158393803 – BIC PBNKDEFF

Sep 092006
 

das kam grad per email!

Liebe KollegInnnen, sehr geehrte Damen und Herren,

nach drei Tagen und Nächten Mammutkonferenzen und Krisenmanagement rund um sounds-good! müssen wir das Projekt schweren Herzens verschieben. Hintergrund sind exorbitant zugenommene Beschwerdelagen und Klageverfahren der Kölner BürgerInnen bzgl. bereits stattgefundener Immissionen (Thema WM, CSD, dieverse lautstarke Musikevents im Osten der Stadt etc.)im vergangenen Quartal. Diese Beschwerdelage war bei Projektbeginn nicht exisitent und konnte wahrlich von niemandem vorhergehen werden.

Nach intensivsten Beratungen auch mit der Stadt – die in alle Planungen von sounds-good! von Beginn an integriert war – kamen wir heute früh zu dem Ergebnis, dass es kaum rechtliche Möglichkeiten gibt, die das Projekt bei erforderlicher “lauter” Beschallung vor einer einstweiligen Verfügung schützen können.

Daher die schwere (und leider auch kostenintensive) – aber notwendige – Entscheidung zur zeitlichen Verschiebung. Nur so kann die Projektidee (besonders auch die langfristige Positionierung in verschiedenen deutschen Häfen)geschützt und die Interessen der Sponsoren/Partner/Künstler und des Publikums effektiv umgesetzt werden.

Wir werden Euch/ Ihnen kurzfristig mitteilen was die nächsten Schritte sind und hoffen, dass Ihr/ Sie gemeinsam mit uns sounds-good! auch nach diesem “Fast”Start vorantreiben werdet(n).

Viele Grüße

Michael Mainzer

link: www.sounds-good.info

Sep 042006
 

heise.de schreibt:

“Auf einer Sonderkonferenz in Berlin haben sich die Innenminister des Bundes und der Länder über den Aufbau der gemeinsamen Anti-Terror-Datei geeinigt, auf die die Polizei, die Geheimdienste und das Zollkriminalamt zugreifen können. Danach wird die Datei zweigeteilt. In einem allgemeinen Teil sollen die allgemeinen Daten von Terrorverdächtigen gespeichert werden. Angaben zur Religionszugehörigkeit, zu Auslandsreisen und zum Waffenbesitz wandern in einen Teil mit beschränkten Zugangsrechten. Mit dieser Dateiteilung soll vor allem das Problem gelöst werden, dass eine generelle Speicherung der Religionszugehörigkeit verfassungsrechtlich problematisch ist… weiterlesen

quelle: www.heise.de

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Cascada did Not make it #ESC2013