Jan 012013
 

wir wünschen ein ereignisreiches 2013 & a happy new year 

die spiele sind hiermit eröffnet ;-)

hier die fnord news show vom 29C3 in hamburg mit ihrem jahresrückblick 2012

fast könnte man meinen, dieses video währe alternativlos

weitere videos vom congress & mehr gibt es beim CCCdeVideos Kanal

ganz nebenbei ist dieser beitrag für alle internet explorer user gesperrt ! (nee ist nur ein witz :-) )

windows hat gemeldet, das der internet explorer eine riesige sicherheitslücke aufweist, wie golem.de berichtet. deshalb empfehlen wir firefox

mit der höchsten stufe des schutzes der privatsphäre (no follow)

Dez 152012
 

Pressemitteilung Berliner Wassertisch www.berliner-wassertisch.info

berliner wassertisch info

Zum Ende des Sonderausschusses Wasserverträge: Prüfauftrag des Volksgesetzes wurde verfehlt!

*Oppositionsparteien lehnen den Abschlussbericht der Großen Koalition geschlossen ab. Wassertisch hält den Sonderausschuss für gescheitert.*

(Berlin, 14. Dezember 2012) Heute fand im Abgeordnetenhaus die letzte Sitzung des Sonderausschusses Wasserverträge statt. Thema war der von der großen Koalition verfasste Entwurf des Abschlussberichts. Während der Vorsitzende Jupe (CDU) behauptete, die Arbeit des Sonderausschusses sei erfolgreich gewesen, gingen die Oppositionsparteien mit der Regierungskoalition hart ins Gericht. So sei das vom Volksgesetz vorgegebene Ziel des Ausschusses, in einer öffentlichen Aussprache die Wasserverträge eingehend durch unabhängige Sachverständige auf Rechtsverstöße untersuchen zu lassen, nicht umgesetzt worden.

Heidi Kosche (GRÜNE) kritisierte, dass der Ausschuss der Forderung des Volksgesetzes nach öffentlicher Aussprache nicht angemessen nachgekommen sei. Es gab keine öffentliche Übertragung der Sitzungen. Die Regierungskoalition verweigerte der aktiven Bürgergesellschaft das Rede- und Fragerecht. Das für die Gültigkeit der Verträge zentrale Thema „Budgetrecht der Abgeordneten“ wurde im Ausschuss überhaupt nicht behandelt. Im Abschlussbericht fehlt jeder Hinweis darauf. Ironisch bemerkte Klaus Lederer (LINKE), den Verfassern des Berichtes sei es vorzüglich gelungen, den Eindruck zu erwecken, es hätte über die behandelten Sachfragen vertiefte Diskussionen gegeben. Dabei sei für die Hinzuziehung externen Sach­verstands kein Cent ausgegeben worden. Wissenschaftliche Fachliteratur sei nicht hinzugezogen worden. Die Regierungskoalition im Ausschuss habe ohne Plan agiert und sich mit ihrer Verhinderungsstrategie hinter der Geschäftsordnung verschanzt. Gerwald Claus-Brunner (PIRATEN) kritisierte, dass der Berichts­entwurf der Öffentlichkeit vorenthalten wird. Auch wären ausgefallene Ausschusstermine nicht nachgeholt und damit bewusst die Zeit für inhaltliche Debatten verkürzt worden. Geschlossen lehnten die Oppositions­parteien den Abschlussbericht ab. Bis Ende des Jahres werden sie eigene Minderheitsberichte vorlegen.

Dazu Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Berliner Wassertischs: “Wir schließen uns der Kritik der Oppositionsparteien voll und ganz an und begrüßen ihre gemeinsame Ablehnung des Abschlussberichtes. SPD und CDU haben ihr Mandat dazu missbraucht, den 666.000 Befürwortern des Volksentscheids vorzugaukeln, im Ausschuss fände tatsächlich eine Prüfung der Verträge statt. Es wurden zwar einige Experten angehört, aber die Regierungskoalition zog keinerlei Konsequenzen aus den Beiträgen. Eine tiefergehende Diskussion zu kontroversen juristischen und politischen Fragen machten SPD und CDU durch einseitige Festlegungen der Tagesordnung praktisch unmöglich. Der »Abschlussbericht« ignoriert aber diese Tatsache und erklärt die Mehrheitsmeinung der Regierungskoalition zur absoluten Wahrheit.”

Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksbegehrens: “Um die direkte Demokratie in der parlamentari­schen Arbeit zu verankern, fordern wir eine Änderung der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses. Es müssen zumindest die Vertrauenspersonen eines Volksbegehrens in Ausschüssen Rede- und Fragerecht bekommen. Der Sonderausschuss ist gescheitert. Nun müssen wir uns nach anderen Mitteln umsehen, die skandalösen Wasserverträge vor ein Gericht zu bringen. Erst wenn die Wasserbetriebe wieder 100%ig in öffentlicher Hand sind, werden wir Ruhe geben.”

http://berliner-wassertisch.info

Dez 142012
 

Berliner Wassertisch zum Ende des Sonderausschusses “Wasserverträge”: 

Zum Ende des Sonderausschusses “Wasserverträge”

 Nachhaltiger Ausbau direkter Demokratie erforderlich

Der Sonderausschuss “Wasserverträge” des Abgeordnetenhauses von Berlin hat heute seine inhaltliche Arbeit beendet. Der Berliner Wassertisch stellt dazu fest

Der Sonderausschuss ist eindeutig seiner Aufgabe nicht nachgekommen. Vorgeschrieben war die öffentliche Prüfung der Geheimverträge unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen. Die Ausschussmehrheit von SPD- und CDU-Fraktion verwandelte diesen gesetzlichen Auftrag des Volksgesetzgebers von vornherein in eine Farce.  

Offen geblieben ist die Forderung des Volksgesetzgebers nach vollständiger Veröffentlichung aller Beschlüsse und Nebenabreden. Es wurde keinerlei Versuch unternommen, die Frage der Vollständigkeit tatsächlich abschließend zu klären. 

Insgesamt kann sich die interessierte Öffentlichkeit durch den Gesamtablauf dieses Sonderausschusses von Januar bis Dezember 2012 nur in der Auffassung bestärkt sehen, dass der Verlust an Vertrauen zur parlamentarischen Demokratie sich im Einzelfall immer wieder als berechtigt erweist. Die öffentliche Kontrolle von Regierungshandeln ist durch die Parlamente keineswegs gesichert, Parlamentsmehrheiten hintertreiben echte öffentliche Kontrolle geradezu. Damit drängt sich die Forderung nach nachhaltigem Ausbau direkter Demokratie umso mehr auf.

http://berliner-wassertisch.net/

Kontakt:
Ulrike Kölver, Tel. 0178 631 3089
Gerlinde Schermer, Tel. 0177 24 62 983
Gerhard Seyfarth, Tel. 0170 200 49 74
Michel Tschuschke, Tel. (030) 784 59 41
Ulrike von Wiesenau, Tel. (030) 781 46 04

Sehenswert: ARD Monitor 13.12.2012: Geheimoperation Wasser – EU fördert Wasserprivatisierung

Dez 012012
 

hans cousto hat uns heute eine email zur situation der hanfparade in berlin geschickt, hier sein text:

Unterschriftenaktion für die Versammlungsfreiheit #Hanfparade

Einen herzlichen Gruß zuvor!

Unterschriftenaktion für die Versammlungsfreiheit

Wenn am 11. Dezember vor dem Verwaltungsgericht Berlin in Sachen “Hanfparade gegen Versammlungsbehörde” verhandelt wird, geht es längst nicht nur darum, ob es juristisch richtig war, Deutschlands größter Demonstration für die Legalisierung von Cannabis 2011 weite Teile der Abschlusskundgebung zu verbieten. Vielmehr stehen die Grenzen der Versammlungsfreiheit für alle Berlinerinnen zur Diskussion. Wie demonstriert wird, soll “nicht länger nach Gutsherrenart von der Versammlungsbehörde entschieden werden”.

Mehr dazu:
http://www.hanfparade.de/aktion/

Am kommenden Sonntag, 2. Dezember 2012, 15:00 Uhr, startet die YAAM STREET PARADE @ YAAM, Stralauerplatz 35 gegenüber Ostbahnhof. Die Demonstration startet unter dem Motto YAAM MUST SURVIVE!!!

yaam must survive

YAAM
http://www.yaam.de/
http://www.facebook.com/YAAM.Berlin

Statement zur jetzigen Situation
http://www.yaam.de/2012/10/19/statement-zur-jetzigen-situation/

Mit internetten Grüßen, Hans Cousto

Jul 092012
 


Kampagne: Melderecht

(update: campact banner)

hallo grüne im bundestag,

ich bin über telepolis http://www.heise.de/tp/artikel/37/37231/1.html  auf eine abstimmung im bundestag aufmerksam geworden, die zeitgleich zum fußballspiel deutschland gegen italien und am 28. juni 2012 stattfand, welche eigentlich hätte gar nicht stattfinden dürfen…

die anwesenden 30 parlamentarier waren nämlich weniger als 50% aller abgeordneten und deswegen nicht beschlußfähig.

zur abstimmung kam das “gesetz zur fortentwicklung des meldewesens” (MeldFortG) das in 57 sekunden durchgewunken wurde. siehe protokol http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17187.pdf und drucksache 17/7746  http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/101/1710158.pdf

wart ihr etwa daran beteiligt?

wie habt ihr abgestimmt?

hier der ganze artikel bei telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37231/1.html

ich freue mich über eine erklärung von euch und werde dieses thema weiter sehr aufmerksam verfolgen!

eigentlich sollte diese regelung gar nicht möglich sein, nämlich, daß die meldestellen in deutschland adressdaten an private verkaufen?
warum wird der datenschutz dabei nicht beachtet?

haben die “politiker” denn keinen Anstand?

haben diese dort versammelten “politiker” aufgehört die interessen und den schutz der adressdaten aller menschen und bürger in deutschland gegenüber der wirtschaft zu vertreten?

bitte klären sie mich auf.

vielen dank im voraus.

mit freundlichen grüßen,

matthias roeingh, dr. motte

ps
diese anfrage an euch steht auch unter meinem blog:

www.drmotte.de/wordpress

ps

hier der original artikel bei ik-news “meldewesengesetz : bundestag verramscht datenschutz in 57 sekunden”  http://iknews.de/2012/07/08/meldewesengesetz-bundestag-verramscht-datenschutz-in-57-sekunden/

hier das video zur sitzung:

Jun 212012
 

FAIRplay - Gemeinsam gegen GEMAinheiten

Berlin demonstriert gegen die GEMA Tarifreform 2013

Gemeinsam gegen GEMAinheiten – für faire Tarife

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der GEMA, vom 25.06. bis 27.06.2012, ruft die Berliner Initiative „FAIRplay – Gemeinsam gegen GEMAinheiten“ zur Demonstration für den sofortigen Stopp der GEMA Tarifreform 2013 auf. Am Montag den 25. Juni 2012, von 18:00 bis 22:00 Uhr findet eine Kundgebung in der Schönhauser Allee, auf Höhe der Kulturbrauerei statt, bei der das Bündnis die Öffentlichkeit und die GEMA-Mitglieder über die Gefahren und Folgen der geplanten Tarifreform informieren möchte. Parallel dazu findet im „Frannz Club“ in der Kulturbrauerei das jährliche Mitgliederfest der GEMA statt

Mit großer Sorge betrachten Club- und Kulturveranstalter in ganz Deutschland die neuen GEMA-Tarife für Clubs, Diskotheken, Musikkneipen und Straßenfeste, die ab dem 01. Januar 2013 in Kraft treten sollen. Entgegen der Behauptung der GEMA, sie wolle lediglich 10 % der Eintrittsgelder, stellte sich heraus, dass durch die vielen neuen Zuschläge, durchschnittlich 600 bis 800 Prozent Verteuerung und mehr auf die Veranstalter und Clubbetreiber zukommt. Der DEHOGA (Deutscher Hotel und Gaststätten Bundesverband) veröffentlichte Beispielrechnungen, in denen Tariferhöhungen von über 2000 Prozent vorgestellt wurden. Dies bedroht die Existenz aller Clubs und Veranstaltungsorte in Berlin und bundesweit!


Lotar Küpper, Anmelder der Kundgebung und Vorstandsmitglied von electrocult_e.V., erklärt hierzu: „Die Berliner Clubkultur mit allen daran hängenden Arbeitsplätzen, z. B. auch in der Tourismusbranche, stellt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor der Stadt dar, den es in einer sonst industriearmen Region unbedingt zu erhalten gilt.

Unterstützung der Initiative haben sämtliche Parteien des Berliner Abgeordnetenhauses zugesichert. So wird zum einen auf politischer Ebene ein ernsthafter Dialog mit der GEMA und deren zuständigen Schiedsstelle, dem Deutschen Patient- und Markenamt gefordert, auf Initiavenebene konkrete Unterstützung geleistet, u. a. durch beratende Tätigkeit bei Aktivitäten und mediale Unterstützung, als auch durch öffentliche Statements und Redebeiträge von Parteivertretern bei der Kundgebung in der Schönhauser Allee und einer geplanten Podiumsdiskussion, ebenfalls am 25.06.2012 um 15:00 Uhr im Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, EG Raum 2 (direkt neben der GEMA-Versammlung).

Wir freuen uns über das große Interesse aller Parteien an diesem Thema, denn es geht wirklich uns alle an! Die Betreiber und Veranstalter, deren Personal, die Zulieferer, die Taxifahrer, die Hotels und Hostels, die Grafiker und Druckereien, die Spätis… und nicht zuletzt die Gäste! Denn die müssen die Rechnung am Ende teuer bezahlen!“ sagt der DJ, Musiker, Labelchef und Pressesprecher der Intitiative, Dr. Motte.

Wir stellen klar:

  • Wir sind NICHT gegen die GEMA, sondern gegen die Tarifreform 2013!

Wir fordern:

  • den sofortigen Stopp der GEMA Tarifreform 2013
  • faire und transparente Abrechnungsmodalitäten
  • die Beteiligung aller Betroffenen bei der Tariffindung
  • eine gerechte und faire Umsetzung des geltenden Urheberrechts in Deutschland
  • rasches und entschiedenes Handeln der politischen Entscheidungsträger, bei der richtigen Weichenstellung unserer ökonomischen und kulturellen Zukunft

Wir demonstrieren:

Montag, 25.06.2012

18:00 – 22:00 Uhr

Schönhauser Allee, Höhe Kulturbrauerei

Links:

FAIRplay: www.gemeinsam-gegen-gemainheiten.de

Erste Pressemitteilung der Initiative : www.electrocult.de

Der Facebookevent: https://www.facebook.com/events/426071044093486/

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Im Auftrag GELÖSCHT Video Loveparade 2010 Duisburg Interview mit Rainer Schaller http://t.co/y1YAeTOar3