Apr 182013
 

Liebe Mitglieder,

die im April 2012 von der GEMA vorgestellte Tarifreform im Veranstaltungsbereich wurde umfassend in Politik, Medien und Öffentlichkeit diskutiert. Insbesondere die Änderungen für den Tarifbereich der Clubs und Diskotheken führten zu teils sehr emotionalen Diskussionen. Um die neuen Tarife objektiv beurteilen zu lassen, hatte die GEMA im Anschluss an deren Veröffentlichung ein Schiedsstellenverfahren eingeleitet. Die Schiedsstelle hat nun einen Einigungsvorschlag erarbeitet, der der GEMA am 15.04.2013 zugestellt wurde.

Die Schiedsstelle bewertet in ihrem Einigungsvorschlag das zentrale Anliegen der GEMA als „sachgerecht und angemessen“, die Höhe der GEMA-Vergütung an der wirtschaftlichen Größe der Veranstaltungen linear auszurichten. Statt einer Tarifvereinheitlichung im Veranstaltungsbereich fordert die Schiedsstelle allerdings, weiterhin an dem bestehenden Tarifsystem mit einer Vielzahl von Tarifen festzuhalten.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
www.gema.de/veranstaltungstarife

Continue reading »

Feb 272013
 

gema will 13 cent pro titel von den dj’s

eben habe ich von bruno kramm von der piraten partei erfahren, daß die gema sich schon wieder an den dj’s bereichern will. nach den angaben von bruno kramm will die gema 13 cent pro kopiertem gema-titel. das habe ich eben am telefon erfahren.
genauere infos werden noch nachgereicht, denn die schickt mir bruno kramm noch ;-)

Continue reading »

Jan 102013
 

FEDERLEICHT – Die große Gala des Schreibwettbewerbs in der Neuköllner Oper

war ein voller Erfolg -

Die Gewinner des „Federleicht“- Schreibwettbewerbs sind bei der glamourösen Auftakt-Gala in der Neuköllner Oper bekannt gegeben und gebührend gefeiert worden. Weitere Aufführungen: Heute und morgen Abend ab 20.00 Uhr.

FEDERLEICHT WETTBEWERB Galaabend am 08.Januar 2013 in der Neukö

Pressephoto Vorstand Gewinner (vlnr): Christiane Otter (2. Vorstand), Moon Suk (Vorstandsvorsitzende), Rimona el-kassem (Gewinnerin BRIEF, 3.Platz), Daniel Fleischmann (Gewinner ROMAN, 1. Platz)

Die beeindruckenden Beiträge der Finalisten wurden von hochrangigen Künstlern wie Mary Baumeister, Fürst Alexander zu

Schaumburg-Lippe und Pat Appleton in einer zweistündigen Show spannend und abwechslungsreich inszeniert. Mit tosendem Applaus bejubelte das Publikum die gelungenen und stimmungsvollen Interpretationen. Gefeiert wurde auch im Anschluss der erfolgreichen Präsentation. DJ Felix Standby sorgte für tolle Musik und die große Tombola für noch mehr Spaß und Abwechslung.

Die namhaften Vertreter der Jury Wladimir Kaminer, Susanne Daubner, Dr. Motte, Harald Martenstein, Luzia Braun, Klaus Reichert und Rose Marie Donhauser waren von der Resonanz des Wettbewerbs und den tollen Ergebnissen überwältigt.

Auch die außergewöhnlichen Präsentationen auf der Bühne fanden großen Anklang unter den anwesenden Jury-Mitgliedern.

Luzia Braun ist sich sicher, „dass man beim Schreiben die Welt besser kennen lernt“. Ihre Motivation der Jury beizutreten: „den Menschen zu zeigen, dass das Schreiben Menschen bewegen kann“. Sie betonte „Schreiben kann einem viel abverlangen, ist aber auch tröstlich.“

FEDERLEICHT WETTBEWERB Galaabend am 08.Januar 2013 in der Neukö

Pressephoto (vlnr): Susanne Daubner (Jury), Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe (Künstlerauftritt Piano), Moon Suk

Ähnlich sieht das Harald Martenstein: „Schreiben ist nicht nur Arbeit – es kann Freude bringen, sich sprachlich auszudrücken.“ Dass Harald Martenstein damit richtig liegt, hat der gestrige Abend eindrucksvoll bewiesen.

Die Beteiligung am Schreibwettbewerb des gemeinnützigen Vereins FUN FOR WRITING e.V. war großartig: rund 2200 Einsendungen hat der Verein für die verschiedenen Kategorien SMS, Liedtext, Gedicht, Brief, Kurzgeschichte, Märchen und Roman gezählt.

Spaß am Schreiben“ – ist auch das Motto der gemeinnützigen Organisation FUN FOR WRITING und macht seine Zielsetzung deutlich: Sprache verbindet und ermöglicht den kreativen Austausch der verschiedenen Kulturen unserer Gesellschaft.

Dieses Ziel hat die Organisation erreicht. Für Prof. Dr. Georges Awad, Gewinner in der Kategorie Gedicht, waren der Wettbewerb und die Gala eine einzigartige Gelegenheit der Bedeutung von Sprache aus seiner Perspektive Ausdruck zu verleihen: „Worte bestehen nicht nur aus Buchstaben, sie haben Farben – man muss sie nur sehen können! Ich möchte aus Worten Bilder machen.“

FEDERLEICHT WETTBEWERB Galaabend am 08.Januar 2013 in der Neukö

Pressephoto Jury Gewinner (vlnr): Prof. Dr. Georges Awad (Gewinner GEDICHT, 1. Platz), Rimona el-kassem, Harald Martenstein (Jury), Daniel Fleischmann

Moon Suk, die Initiatorin und Vorstandsvorsitzende von FUN FOR WRITING hat den Verein im September 2011 ins Leben gerufen. FUN FOR WRITING unterstützt kulturelle Integration und ist eine Herzensangelegenheit der bekannten Künstlerin. Den Gala-Abend hat sie als künstlerische Leiterin gestaltet und freut sich sehr darüber, dass diese außergewöhnliche Präsentation für alle Gewinner und Künstler ein voller Erfolg war und vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde: „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen! Nach diesem fabelhaften Gala-Abend freue ich mich besonders auf unseren zweiten Federleicht-Schreibwettbewerb.“

Weiterführende Informationen auf den jeweiligen Homepages:

www.fun-for-writing.com   // www.federleicht-schreibwettbewerb.de

Kontakt:
Azizeh Nami, Pressesprecherin
FUN FOR WRITING e.V.,
Tel: 030-88917770,
presse @ fun-for-writing . com

Jan 012013
 

wir wünschen ein ereignisreiches 2013 & a happy new year 

die spiele sind hiermit eröffnet ;-)

hier die fnord news show vom 29C3 in hamburg mit ihrem jahresrückblick 2012

fast könnte man meinen, dieses video währe alternativlos

weitere videos vom congress & mehr gibt es beim CCCdeVideos Kanal

ganz nebenbei ist dieser beitrag für alle internet explorer user gesperrt ! (nee ist nur ein witz :-) )

windows hat gemeldet, das der internet explorer eine riesige sicherheitslücke aufweist, wie golem.de berichtet. deshalb empfehlen wir firefox

mit der höchsten stufe des schutzes der privatsphäre (no follow)

Dez 152012
 

Pressemitteilung Berliner Wassertisch www.berliner-wassertisch.info

berliner wassertisch info

Zum Ende des Sonderausschusses Wasserverträge: Prüfauftrag des Volksgesetzes wurde verfehlt!

*Oppositionsparteien lehnen den Abschlussbericht der Großen Koalition geschlossen ab. Wassertisch hält den Sonderausschuss für gescheitert.*

(Berlin, 14. Dezember 2012) Heute fand im Abgeordnetenhaus die letzte Sitzung des Sonderausschusses Wasserverträge statt. Thema war der von der großen Koalition verfasste Entwurf des Abschlussberichts. Während der Vorsitzende Jupe (CDU) behauptete, die Arbeit des Sonderausschusses sei erfolgreich gewesen, gingen die Oppositionsparteien mit der Regierungskoalition hart ins Gericht. So sei das vom Volksgesetz vorgegebene Ziel des Ausschusses, in einer öffentlichen Aussprache die Wasserverträge eingehend durch unabhängige Sachverständige auf Rechtsverstöße untersuchen zu lassen, nicht umgesetzt worden.

Heidi Kosche (GRÜNE) kritisierte, dass der Ausschuss der Forderung des Volksgesetzes nach öffentlicher Aussprache nicht angemessen nachgekommen sei. Es gab keine öffentliche Übertragung der Sitzungen. Die Regierungskoalition verweigerte der aktiven Bürgergesellschaft das Rede- und Fragerecht. Das für die Gültigkeit der Verträge zentrale Thema „Budgetrecht der Abgeordneten“ wurde im Ausschuss überhaupt nicht behandelt. Im Abschlussbericht fehlt jeder Hinweis darauf. Ironisch bemerkte Klaus Lederer (LINKE), den Verfassern des Berichtes sei es vorzüglich gelungen, den Eindruck zu erwecken, es hätte über die behandelten Sachfragen vertiefte Diskussionen gegeben. Dabei sei für die Hinzuziehung externen Sach­verstands kein Cent ausgegeben worden. Wissenschaftliche Fachliteratur sei nicht hinzugezogen worden. Die Regierungskoalition im Ausschuss habe ohne Plan agiert und sich mit ihrer Verhinderungsstrategie hinter der Geschäftsordnung verschanzt. Gerwald Claus-Brunner (PIRATEN) kritisierte, dass der Berichts­entwurf der Öffentlichkeit vorenthalten wird. Auch wären ausgefallene Ausschusstermine nicht nachgeholt und damit bewusst die Zeit für inhaltliche Debatten verkürzt worden. Geschlossen lehnten die Oppositions­parteien den Abschlussbericht ab. Bis Ende des Jahres werden sie eigene Minderheitsberichte vorlegen.

Dazu Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Berliner Wassertischs: “Wir schließen uns der Kritik der Oppositionsparteien voll und ganz an und begrüßen ihre gemeinsame Ablehnung des Abschlussberichtes. SPD und CDU haben ihr Mandat dazu missbraucht, den 666.000 Befürwortern des Volksentscheids vorzugaukeln, im Ausschuss fände tatsächlich eine Prüfung der Verträge statt. Es wurden zwar einige Experten angehört, aber die Regierungskoalition zog keinerlei Konsequenzen aus den Beiträgen. Eine tiefergehende Diskussion zu kontroversen juristischen und politischen Fragen machten SPD und CDU durch einseitige Festlegungen der Tagesordnung praktisch unmöglich. Der »Abschlussbericht« ignoriert aber diese Tatsache und erklärt die Mehrheitsmeinung der Regierungskoalition zur absoluten Wahrheit.”

Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksbegehrens: “Um die direkte Demokratie in der parlamentari­schen Arbeit zu verankern, fordern wir eine Änderung der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses. Es müssen zumindest die Vertrauenspersonen eines Volksbegehrens in Ausschüssen Rede- und Fragerecht bekommen. Der Sonderausschuss ist gescheitert. Nun müssen wir uns nach anderen Mitteln umsehen, die skandalösen Wasserverträge vor ein Gericht zu bringen. Erst wenn die Wasserbetriebe wieder 100%ig in öffentlicher Hand sind, werden wir Ruhe geben.”

http://berliner-wassertisch.info

Dez 142012
 

Berliner Wassertisch zum Ende des Sonderausschusses “Wasserverträge”: 

Zum Ende des Sonderausschusses “Wasserverträge”

 Nachhaltiger Ausbau direkter Demokratie erforderlich

Der Sonderausschuss “Wasserverträge” des Abgeordnetenhauses von Berlin hat heute seine inhaltliche Arbeit beendet. Der Berliner Wassertisch stellt dazu fest

Der Sonderausschuss ist eindeutig seiner Aufgabe nicht nachgekommen. Vorgeschrieben war die öffentliche Prüfung der Geheimverträge unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen. Die Ausschussmehrheit von SPD- und CDU-Fraktion verwandelte diesen gesetzlichen Auftrag des Volksgesetzgebers von vornherein in eine Farce.  

Offen geblieben ist die Forderung des Volksgesetzgebers nach vollständiger Veröffentlichung aller Beschlüsse und Nebenabreden. Es wurde keinerlei Versuch unternommen, die Frage der Vollständigkeit tatsächlich abschließend zu klären. 

Insgesamt kann sich die interessierte Öffentlichkeit durch den Gesamtablauf dieses Sonderausschusses von Januar bis Dezember 2012 nur in der Auffassung bestärkt sehen, dass der Verlust an Vertrauen zur parlamentarischen Demokratie sich im Einzelfall immer wieder als berechtigt erweist. Die öffentliche Kontrolle von Regierungshandeln ist durch die Parlamente keineswegs gesichert, Parlamentsmehrheiten hintertreiben echte öffentliche Kontrolle geradezu. Damit drängt sich die Forderung nach nachhaltigem Ausbau direkter Demokratie umso mehr auf.

http://berliner-wassertisch.net/

Kontakt:
Ulrike Kölver, Tel. 0178 631 3089
Gerlinde Schermer, Tel. 0177 24 62 983
Gerhard Seyfarth, Tel. 0170 200 49 74
Michel Tschuschke, Tel. (030) 784 59 41
Ulrike von Wiesenau, Tel. (030) 781 46 04

Sehenswert: ARD Monitor 13.12.2012: Geheimoperation Wasser – EU fördert Wasserprivatisierung

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers:

show
 
close
I’m at sunny schoenwetter-berlin.de #mauerpark