
#Mitschnitt Nature One 2012 Live @ Dr. Motte #Sunshine live


dr. motte will play a classic techno set at nature one open air festival at the classic terminal tonite
here are more infos: http://praxxiz.de/booking/wp/2012/07/you-are-star-nature-2012/
here’s a video for you: dr. motte live dj-set at ruhr in love 2012
next date:
dr. motte booking by www.praxxizbooking.com
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Source: tribe-clounge.de via Dr. Motte on Pinterest
line up:
dr. motte
murat sen
marco marset
alex d-part
dave simon
tribe clounge
siemensstr. 26
63512 hainburg
vvk €12,00
ak €15,00
dr. motte booking by PRAXXIZ booking

text auf dem bild:
die gemalügen
“manche haben erfolg, andre nicht, so ist das im leben. … wir kriegen die titellisten von live-veranstaltungen, von radio- und fernsehstationen, von den bars und diskotheken, und wir schütten das aus für die musik, die gemeldet wurde. wenn jemand in diesem bereich erfolg hat und gut frequentiert ist, dann kann er davon leben. aber wenn niemand die songs spielen interpretieren oder aufführen will, dann nicht.”
(gema sprecherin gaby schilcher im interview mit www.giga.de)
“zu den insgesamt in deutschland erfasst ca. 5000 tanzflächen zählen überwiegend diskotheken, aber auch andere tanzbetriebe mit unterschiedlichen musikangeboten.
aus dieser menge werden ca. 120 tanzflächen durch eine sogenannte “geschichtete zufallsstichprobe” statistisch so ermittelt (anmerkung: von der media control), daß durch einstündiges programm-monitoring pro woche und tanzfläche (immer zu zufällig ausgewählten tagen und stunden) das gesamte spektrum der in einem jahre wiedergegebenen musiktitel repräsentativ abgebildet werden.
für jede nach statistischem kriterien ausgewählten tanzfläche wird eine stunde pro betriebswoche mitgeschnitten, d.h. pro jahr maximal 52 stunden. hat man die gesamtspieldauer eines titels pro tanzfläche ermittelt, muß von den zufällig gezogenen tanzflächen einer schicht auf alle tanzflächen dieser schicht hochgerechnet werden.”
meine frage: warum wird nicht titelgenau und über die gesamte dauer des bertriebes ermittelt?
alle texte sind von dem bild oben von hand abgeschrieben worden!
Ich möchte vermeiden, dass diese Mitschnitte lediglich als überzogener Auftritt angesehen und als „lächerlich“ abgetan werden. Das Thema „GEMA Tarifreform 2013“ ist mir dafür schlicht zu wichtig und geht in der Konsequenz alle (!) Menschen an; egal ob sie Clubbesucher sind oder nur ein Feierabendbierchen in der Kneipe um die Ecke trinken.
Diskotheken, Clubs und Musikkneipen drohen Gebührenerhöhungen von 400 bis über 2.000 %. Veranstaltungen in Gastronomie und Hotellerie mit Tonträgermusik sind mit Erhöhungen von bis zu 100 Prozent konfrontiert.
Die GEMA gibt an, dass durch die Streichung von 11 Tarifen „alles einfacher und gerechter“ werden würde. Das ist schlicht falsch und durch den Deutschen Hotel- und Gaststättenbundesverband (DEHOGA) belegt. link: www.dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Inhaltsbilder/GEMA/GEMA-Tarifreform.pdf
Ich kann verstehen wenn mein Auftritt als „unprofessionell“ oder „lächerlich“ eingestuft wird; sicherlich begegne ich dem Thema Tarifreform auch mit großer Emotionalität. In diesem Fall ist meine Emotionalität aber auch ein Zeichen von Ohnmacht. Sich diese einzugestehen und öffentlich kundzutun ist wie ein Eingeständnis von Schwäche und so etwas fällt jedem von uns schwer.
Ich möchte nicht länger nur ohnmächtig zusehen wie die Existenzgrundlage vieler Menschen innerhalb der musikalischen Infrastruktur Deutschlands durch mangelnde Kommunikation oder Ignoranz seitens der GEMA vernichtet wird. Deshalb möchte ich aufrütteln, bewegen, zur Auseinandersetzung mit dem Thema aufrufen.
Ich selbst bin seit vielen Jahren GEMA-Mitglied und kann diese radikale Tarifreform weder nachvollziehen, noch akzeptieren. Jedes zahlende Mitglied sollte sich durch die GEMA gut vertreten fühlen und das Recht haben, bei solch gravierenden Veränderungen mit zu entscheiden. Dazu braucht es einen transparenten Entscheidungsprozess!
Bei der Talkrunde zeigte sich jedoch deutlich, dass Kommunikationsstrategien fehlen oder aber schlicht von Seiten der GEMA keine weitere Kommunikation gewünscht, respektive diese als Einmischung verstanden wird. Ich wünsche mir eine selbstkritische GEMA-Reform sowie eine ausgewogene und für alle Seiten vertretbare Tarifstruktur – und zwar unter Beteiligung der GEMA, Künstlern UND Musikkonsumenten.
Noch immer schweigen zu viele Artists; denken man könne „doch eh nichts gegen die da oben machen“. Ich will „wachrütteln“, zum Mitentscheiden anregen! Dazu bin ich auch bereit emotionale Wege einzuschlagen.
Das Internet bietet die Möglichkeit sich an Petitionen wie dieser zu beteiligen: http://openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass.
Viele Künstler versuchen direkt mit der GEMA in Kontakt zu treten. Das alles ist aber meiner Meinung nach schlicht noch zu wenig! Zudem besteht die Gefahr von „Zerstreuung“ durch zu viele Aktionen im Netz und das hilft am Ende nur der GEMA. Erst wenn der GEMA der Grossteil ihrer Mitglieder UND ZUSÄTZLICH auch ein Grossteil der Bevölkerung mit einer fundierten Meinung entgegentritt, kann ein transparenter Entscheidungsprozess stattfinden.
An dieser Meinungsbildung möchte ich als Künstler aber auch als Ehrenvorsitzender des Vereins electrocult_e.V. (www.electrocult.de) objektiv mit gestalten. Wenn Sie mich dabei unterstützen würden, wäre ich Ihnen sehr dankbar! Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich jederzeit zur Verfügung.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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Pressekontakt:
Office Dr. Motte
Kastanienallee 102
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Tel. +49. 30. 69 81 51 92
E-Mail: booking [@]drmotte [.] de
Website: www.drmotte.de
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