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[Tacheles] Offener Brief an die Politik

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie wollen das Kunsthaus Tacheles schließen und die Künstler aus Berlin Mitte vertreiben. Mit offenem Terror durch privaten, gewaltbereiten Sicherheitsdienst versuchen Sie dies zu erreichen, am 09.08.2011 wurde am Gelände des Kunsthauses eine Großskulptur durch “Sicherheitsleute” vernichtet – stoppen Sie das sofort.

Die HSH Nordbank errichtete ein Mauer am Tacheles, diese muss unverzüglich abgerissen werden. Dies Zeichen ist eine geschmacklose Schande für Berlin. Das Wegmauern und Einzäunen von BildhauerInnen im ehemaligen Osten der Stadt provoziert nicht nur die Künstler sondern alle BerlinerInnen. Die vorsätzliche Zerstörung von Kunstwerken als Akt der Barbarei muss aufhören. Schämen sie sich für ihr Nichthandeln und ihre Ignoranz.

Die HSH Nordbank hat dem Kunsthaus Tacheles das Wasser abgestellt, dies ist sofort wieder anzustellen. Das Verhalten der Landesbank und interessierter Investoren ist barbarisch und der Bundesrepublik nicht würdig.

Der Kaufvertrag zwischen dem Investor Fundus Fonds/Jagdfeld und der Bundesrepublik ist nichtig, die Auflagen wurden durch den Investor nicht erfüllt. Die Privatisierung des Geländes muss durch die OFD zurückgenommen werden. Die Politiker unter ihnen verschenkten Bundeseigentum an Privat zum Schaden der Bürger und Steuerzahler, korrigieren sie das unverzüglich.

Wer Tacheles verkauft – verkauft Berlin.

Wer privates Investment den Menschen vorzieht, zerstört den sozialen Frieden .

Die Zerstörung von Kunst und die Radikalisierung der Causa Tacheles müssen sofort eingestellt werden, das Grundstück mit seinen 2750m² in eine öffentlich rechtliche Stiftung überführt werden.

Die Verantwortlichen, also, “Büro Schwemer, Titz und Tötter“, die “HSH Nordbank” und “Anno August Jagdfeld” sowie die ausführende Sicherheitsfirma müssen für die Zerstörung der SkulpturPONTEbestraft werden.

Tacheles ist die kreative Mitte Berlins – .

Berlin ist mehr wert, als Investoren bereit sind zu zahlen.

Mit den besten Wünschen und Grüßen,

Matthias Roeingh (Dr. Motte)

Mach mit und schicke den Brief ebenfalls an:
holger.schwemer@stt-hh.de, ronald.titz@stt-hh.de, hms@projektwerke.de, gesine.daehn@hsh-nordbank.com, olaf.scholz@hamburg.de, info@gal-fraktion.de, info@SPD-Fraktion-Hamburg.de, info@cdu-hamburg.de, landesregierung@schleswig-holstein.de, klaus.wowereit@spd.de, andre.schmitz@kultur.berlin.de, michael.mueller@spd.parlament-berlin.de,Brigitte.Lange@spd.parlament-berlin.de, braun@cdu-fraktion.berlin.de,henkel@cdu-fraktion.berlin.de, wolf@linksfraktion-berlin.de,brauer@linksfraktion-berlin.de, ramona.pop@gruene-fraktion-berlin.de,volker.ratzmann@gruene-fraktion-berlin.de, alice.stroever@gruene-fraktion-berlin.de, petra.pau@bundestag.de, ephraim.gothe@ba-mitte.verwalt-berlin.de,bernd.neumann@bundestag.de, internetpost@bundeskanzlerin.de, christian.hanke@ba-mitte.verwalt-berlin.de, poststelle@bpra.bund.de, renate.kuenast@bundestag.de, office@tacheles.de, redaktion@rollingstone.de, redaktion@tip-berlin.de, redaktion@tagesspiegel.de, redaktion@zitty.de, redaktion@sueddeutsche.de, berlin@partysan.net, berlin@taz.de, redaktion@taz-nord.de, redaktion@taz-hamburg.de,
michael.maiwald@hsh-nordbank.com, info@hsh-nordbank.com, fundus@fundus.de,

#Kastanienallee – STOPPT_K21 – Newsletter

STOPPT K21 – Kastanienallee – Newsletter
30.05.2011
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BÜRGERBEGEHREN KASTANIENALLEE – 2.500 Unterschriften liegen vor. Für die Sammlung der noch fehlenden 6.236 Unterschriften werden weitere Anlaufpunkte in Prenzlauer Berg erschlossen. Außerdem werden Unterschriften-Sammelaktionen durchgeführt. Am kommenden Samstag (04.06.) treffen sich Aktivisten und Unterstützer von STOPPT K21 an der Baustelle in der Kastanienallee Höhe Parkplatz Nähe Schönhauser Allee. Wir bereiten dort eine Beach-Party vor. Außerdem sollen Unterschriften gesammelt, Plakate und Flyer verteilt werden. Ab 14 Uhr freuen wir uns über Eure Hilfe.
(Anlage: BB-Aufruf.pdf)

PEACHES-Videos online – Inzwischen haben viele Besucher des Aktionstags am 14.05. Videos ins Netz gestellt. Ein erster Video-Clip der Initiative STOPPT K21 findet sich auf unserer Webseite www.stoppt-k21.de (embed-code: www.youtube.com/wydoks). Viel Spaß beim Ansehen.

Außerdem: Spendenaufruf – Politische Arbeit kostet Geld. Die Initiative STOPPT K21 ruft darum zu Spenden auf, die zur Durchführung eine weiteren Aktionstags benötigt werden. Der 3. Aktionstag ist für den 20.08., ersatzweise für den 27.08. geplant. Wiederum in der Kastanienallee, wiederum ohne Autos und Tram. Spendet großzügig und freut Euch aufs Kommende.

Spendenkonto:
Berliner Sparkasse
UWP – Kennwort: STOPPT K21
Kto: 660 304 5000
Blz: 100 500 00

Herzliche Grüße
STOPPT K21
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Stimmen zum geplanten Umbau der Kastanienallee

Wir haben doch gar nicht genug Geld in dieser Stadt. Warum muss dann so viel Geld für den Umbau einer Straße ausgegeben werden, die anschließend nicht sicherer, sondern viel gefährlicher wird?

Kathrin Brehm, Anwohnerin

Die Geschäftsleute in der Kastanienallee in Prenzlauer Berg sind gegen die geplante Neugestaltung ihrer Straße. Der Bezirk Pankow sollte das laufende Bürgerbegehren zum Anlass nehmen und neu überlegen, ob zur Verbesserung des Straßenbahnverkehrs tatsächlich die Kastanienallee umgebaut werden muss. Das besondere Flair, das die Allee heute für Besucher und Bewohner bietet, sollte nicht ohne Not aufs Spiel gesetzt werden.

Christian Wiesenhütter, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin,

Für dem Umbau der Kastanienallee wird Geld rausgeschmissen. Und die Straße ist danach gefährlicher.
Wolfgang Thierse, Bundestagsvizepräsident

Ich finde, die Bürger haben vollkommen recht. Ich mag die Kastanienallee so, wie sie ist.
Wim Wenders, Filmregisseur
 
Kastanienallee is a treasure. Keep it as it is.
Peaches, Sängerin

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